Facharzt für Urologie · Inkontinenz · Krebsvorsorge
In der Hönnebecke 80
44869 Bochum

Telefon: (02327) 1 85 44
Fax: (02327) 32 49 59
E-Mail: rix.holger@web.de


So erreichen Sie uns:

  • S-Bahnhof Höntrup
  • Parkplätze am Haus
  • Buslinien 365, 389 und 390
  • S-Bahnlinie S1
  • Ärztehaus ist barrierefrei
  • Behindertentoilette im Haus


Wir wünschen Ihnen eine angenehme Anfahrt und freuen uns auf Ihren Besuch.




Unsere Sprechzeiten

Montag
08:00 bis 12:00 Uhr
14:00 bis 17:00 Uhr

Dienstag
08:00 bis 12:00 Uhr
14:00 bis 17:00 Uhr

Mittwoch
08:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag
08:00 bis 12:00 Uhr
15:00 bis 18:00 Uhr

Freitag
08:00 bis 12:00 Uhr

Gesundheitsnews





Nicht nur im Sommer: Am besten Wasser trinken
Nicht nur im Sommer: Am besten Wasser trinken


Deutsche trinken jährlich eine Badewannenfüllung Mineralwasser

Ausreichendes Trinken ist bei sommerlichen Temperaturen besonders wichtig, denn wer schwitzt, verliert Flüssigkeit. Der Körper braucht Wasser, um beispielsweise seine Temperatur zu regulieren oder Nährstoffe zu transportieren. Auch über die Atmung und bei der Ausscheidung von Abbauprodukten über die Nieren verliert er Wasser. Diese Verluste müssen regelmäßig durch Trinken ausgeglichen werden.

Laut 13. DGE-Ernährungsbericht trinkt jeder in Deutschland knapp 150 Liter Mineralwasser im Jahr. Das entspricht einer Badewannenfüllung. Aber auch Erfrischungsgetränke, wie Limonaden, Saftschorlen oder Fruchtsaftgetränke, werden immer beliebter. 14- bis 17- Jährige schätzen zuckergesüßte Erfrischungsgetränke besonders. Nach Angaben der KiGGS-Welle 2 trinken 21 % der Mädchen und 32 % der Jungen ein oder mehrmals täglich davon. Menschen mit einem geringeren Energiebedarf, wie Kinder oder Erwachsene mit einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit, können durch den Konsum dieser Getränke leicht zu viele Kalorien aufnehmen. Gezuckerte Getränke sind nicht empfehlenswert, da sie oft viel Zucker und damit unnötige Kalorien enthalten. Das Risiko für Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2 und Karies steigt dadurch.

Trinken Sie rund 1,5 Liter Wasser am Tag. Bei großer Hitze oder wenn Sie Sport treiben, können ein halber bis ein Liter Wasser pro Stunde zusätzlich nötig sein. Ideale Durstlöscher und Flüssigkeitslieferanten sind Wasser und ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees. Saftschorlen mit drei Teilen Wasser und einem Teil Saft eignen sich ebenfalls.

Anregungen zum richtigen Trinken finden Sie im DGE-Flyer „Wasser trinken – fit bleiben“. Lesen Sie auch unsere Informationen zu den besten Durstlöschern und dem Richtwert für die Wasserzufuhr.




Herzkrank sicher in den Urlaub: Reise-Checkliste für Herzpatienten
Herzkrank sicher in den Urlaub: Reise-Checkliste für Herzpatienten


Neue Checkliste verbessert mit Sicherheitshinweisen und Verhaltenstipps Vorbereitungen für den Urlaub oder die Geschäftsreise

Millionen von Menschen in Deutschland sind von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen. Viele unter ihnen verreisen im Sommer und planen gerade ihren Urlaub oder sind hin und wieder auf Geschäftsreise. Weil mehrere Punkte bereits vor der Reise bedacht sein sollten wie z. B. das Einholen von Krankheitsunterlagen (letzter OP-, Ultraschall- oder Röntgenbericht) oder das Besorgen der verordneten Medikamente in ausreichender Menge, ist es für herzkranke Menschen wichtig, ihre Reise sorgfältig vorzubereiten. Nur so lassen sich Risiken durch Überbelastungen oder etwa Fehleinschätzungen vermeiden. Welche weiteren wichtigen Punkte Betroffene bei ihren Reisevorbereitungen beachten müssen, zeigt auf einen Blick die neue Reise-Checkliste der Herzstiftung, die kostenfrei unter www.herzstiftung.de/reisen angefordert werden kann.
„Wer herzkrank ist, kann in der Regel völlig normal reisen, sollte sich aber von seinem behandelnden Arzt mindestens drei Wochen vor Reisebeginn untersuchen lassen. Je nach Reiseziel und Art der Herzkrankheit, gibt es einzelne Punkte zu klären, etwa den Impfstatus, die Reisefähigkeit oder notwendige Kontrollen“, betont der Kardiologe Dr. med. Wolf Andreas Fach vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Was alles darüber hinaus speziell für Bluthochdruck-, Herzklappen-, Schrittmacher- oder Koronarpatienten beachtet werden sollte, haben Arzt und Patient mit der Reise-Checkliste auf einen Blick, z. B. bei koronarer Herzkrankheit, ob ein Belastungs-EKG zur Klärung der Reisefähigkeit erforderlich ist oder bei Rhythmuspatienten, ob der Schrittmacher kontrolliert werden muss. Auch wichtig: Beipackzettel (auch in Kopie) nicht vergessen, damit notfalls im Ausland die Medikamente beschafft werden können. „Wir raten allen Herzpatienten zu dieser Reise-Checkliste für das Vorbereitungsgespräch mit dem behandelnden Arzt.“

Tipp: Die kostenfreie Reise-Checkliste für Herzpatienten kann bei der Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/reisen oder per Tel. unter 069 955128400 angefordert werden.




TÜV SÜD Umfrage: Campylobacter weitgehend unbekannt
TÜV SÜD Umfrage: Campylobacter weitgehend unbekannt


TÜV SÜD Umfrage: Campylobacter weitgehend unbekannt

Jeder hat schon einmal von Salmonellen und E.coli gehört. Der Keim namens Campylobacter ist der Bevölkerung als Infektionserreger Nr. 1 jedoch weitgehend unbekannt: Dies zeigt die aktuelle Umfrage von TÜV SÜD. Die TÜV SÜD-Lebensmittelexperten erklären, wie sich Campylobacter überträgt und man Lebensmittelinfektionen vermeiden kann.

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 73.999 Erkrankungen an Campylobacter-Enteritis gemeldet, gegenüber 12.962 Salmonellen-Erkrankungen. Bakterielle Erreger der Gattung Campylobacter sind weltweit verbreitet, ansteckend und laut Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Infektionen mit Camplyobacter äußern sich vor allem in Durchfallerkrankungen, starken Bauchschmerzen und Fieber. Sie sind in Deutschland die häufigste Ursache bakterieller Darminfektionen. „Doch das Wissen über den häufigsten Erreger von Lebensmittelinfektionen ist in der Bevölkerung nicht sehr ausgeprägt“, sagt Dr. Andreas Daxenberger, Lebensmittelexperte bei TÜV SÜD. In einer Umfrage zur Bekanntheit von Infektionserregern in Lebensmitteln überraschte Campylobacter mit einer Unbekanntheit von 64 Prozent. Die Salmonellen hingegen waren nur sieben Prozent der Bevölkerung unbekannt.

Dass Salmonellen die Hauptursache bakteriell bedingter Lebensmittelinfektionen sind, meinen 45 Prozent der Befragten. Nur ein Prozent der Befragten weiß, dass es tatsächlich die Campylobacter-Bakterien sind.

Campylobacter kann über Schmierinfektion von Mensch zu Mensch übertragen werden. Wegen der geringen Keimanzahl, die für eine Infektion nötig ist, ist dies leicht möglich. Insbesondere Kinder und junge Erwachsene sind häufiger betroffen. Der wichtigste Ansteckungsweg erfolgt jedoch über Lebensmittel. Im Gegensatz zu Salmonellen können sich Camplyobacter-Keime auf Lebensmitteln nicht selbst vermehren. Sie sind aber relativ hitzestabil und gelangen zumeist durch Fäkalien von Tieren auf tierischen Lebensmitteln zum Menschen. Problemverursacher sind Geflügelfleisch und -produkte, nicht pasteurisierte Milch, rohes Hackfleisch sowie der Kontakt zu Haustieren.

„Auf Erzeuger- und Verarbeitungsebene tierischer Lebensmittel ist die Prophylaxe zur Reduktion von Campylobacter in den Schlachtgeflügelbeständen sowie die strikte Einhaltung der Schlachthygiene unbedingt erforderlich“, unterstreicht Daxenberger. Verbraucher können die Übertragung von Campylobacter durch Waschen von Händen und Küchengeräten eindämmen. Dies sollte vor allem nach dem Kontakt mit kritischen Gegenständen (sensible Lebensmittel, Windeln von Kleinkindern, Kontakt mit Tierkot), aber auch gebrauchten Arbeitsgeräten und -flächen in der privaten Küche geschehen. Zudem kann die Übertragung von Campylobacter und anderen Bakterien über Durcherhitzung von Geflügelfleisch und Trennung der Arbeitsabläufe mit rohem Fleisch deutlich reduziert werden.

Weitere Informationen rund um das Thema Lebensmittelsicherheit gibt es unter: www.tuev-sued.de/sichere-lebensmittel.